BIRGIT SINGH-HEINKE
Kinare und die Umarmung der Unendlichkeit
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In der Mitte des Lebens, dort, wo die Bahnen gelegt sind, lernen sich Juri und Gita kennen.
Sie wachsen zusammen, werden ein Paar und leben achtsam, jeder für sich und gemeinsam.
Dann stirbt Juri – und hinterlässt einer von Trauer tief gezeichneten Gita sein Manuskript, eine Version der Bhagavadgita. Gita stellt sich dem Schmerz des Verlustes, findet Halt in der Familie und beginnt, Briefe an ihren verstorbenen Partner zu schreiben.
Während sie lernt zu akzeptieren, dass sein Tod jegliche weltliche Verbindung unwiderruflich durchtrennt hat, entwickelt sich eine intensive Nähe, die für Gita zur unverhofften Quelle einer nie verspürten Energie wird.
Birgit Singh-Heinike
Birgit Singh-Heinike
Birgit Singh-Heinike lebt in Hamburg und Venlo (NL). 1957 in Hamburg geborgen studierte sie Germanistik, Philosophie und Ev. Religion.Mitte der 80er-Jahre baute sie eine internationale Frauenberatungsstelle auf; in den 90er-Jahren arbeitete sie selbstständig als Gesundheitspädagogin und Beraterin für Krankenkassen, Unternehmen und in der eigenen Praxis.Anfang 2000 trat Birgit Singh-Heinike in den öffentlichen Dienst ein und arbeitete 19 Jahre als Lehrerin, Personalreferentin und Schulleiterin in NRW und Hamburg. Seit 2020 ist Birgit Singh-Heinike selbstständige Prozessberaterin, Coach und Autorin.
Bücher
| Autor | Birgit Singh-Heinike |
|---|---|
| Verleger | edition federleicht |
| ISBN | 978-3-946112-54-9 |
| Seiten | 288 |
| Veröffentlicht | 19. Februar 2020 |
| Auflage | |
| Cover | Titelbild Cover: Birgit Dierker |


Daniela Dölle –
Für die krisenhaften Tage und Nächte des Lebens ist es eine Navigationshilfe. es gibt Orientierung auf dem Weg zu sich, schenkt Zuversicht und Lebensmut durch Sinnbezüge – und eine wohltuende Prise Sternenstaub …
Durch die handelnde Person Gita verschafft es eine Begleitung, die menschlich fühlt und eine ehrliche Auseinandersetzungen mit sich und dem Universum führt – und damit ermutigt, dem Schmerz nicht auszuweichen, sondern mit ihm zu schwingen, einzutauchen, um neu auftauchen zu können.
Gita zeigt, dass die Stunden der dunklen Nächte auszuhalten sind, im Dialog mit sich und dem Überbewussten, und dabei Frieden entsteht.
Die Deutung der Baghavadgita gibt Worte und Bilder für die unmittelbaren, grundlegenden Fragen des Menschseins und führt zu tiefem, richtungsweisendem Verstehen in unübersichtlichen, unsicheren, zuweilen gefahrvoll anmutenden Gefilden.
Es hat etwas von einem Zyklus: Ich war animiert, gleich wieder zum Anfang des Buches zurückzukehren und habe dann dabei das entdeckt, was jetzt – genau zu diesem Zeitpunkt – die passenden Schlüssel – Erkenntnisse eröffnet hat. Wahrhaft inspirierend.
Susanne Konrad –
Mich hat das Buch bewegt, weil ich auch schon mal eine ähnliche schwere Verlusterfahrung machen musste, und weil so etwas wieder geschehen kann. Der Mut der Erzählerin, sich in der Trauer zu läutern, hat mich beeindruckt.
Dana Polz –
Singh-Heinike schreibt über(Verlust-)Schmerz, auf heilsame, tröstende, auf eine eigentümlich friedensstiftende – den Wunsch nach Frieden überhaupt evozierende – Weise. Ihre besondere Stärke ist es, Gefühle in eine authentische Sprache zu transkribieren, die sich grundsätzlich der Sprache entziehen, in einem von Sprache leeren Raum oder an einem von Sprache leeren Ort – die Seele vielleicht (?) – substanzlos umherschwirren und durch Ihre literarische Annäherung wiederum Form erhalten.